Publiziert von: Oscar Vazquez
Bereitgestellt: 21.08.2026
Mit Vollgas ins Konfjahr – Konf-Camp 2026 in Rüdlingen
Oscar Vazquez,
Mit Reisekoffern, Wanderschuhen, Instrumenten und einer ordentlichen Portion Vorfreude startete der Konfirmandenjahrgang 2026–2027 vom 6. bis 10. Juli ins Konf-Camp nach Rüdlingen. Zwölf der insgesamt neunzehn Konfirmandinnen und Konfirmanden waren mit dabei. Gemeinsam mit Jungleitern und dem Leitungsteam entstand eine fröhliche Gruppe von 22 Personen, die eine Woche voller Action, Gemeinschaft, Tiefgang und unvergesslicher Erlebnisse verbringen durfte. Unter dem Wochenthema ,,Die Waffenrüstung Gottes’’ aus Epheser 6,10–18 machten wir uns auf die Spur der einzelnen Bestandteile der geistlichen Waffenrüstung. Dabei blieb das Thema nicht nur Theorie: Eine echte Rüstung mit Helm, Brustpanzer, Schild, Stiefeln und einem eindrücklichen Zweihandschwert half den Jugendlichen, die Bilder aus dem Epheserbrief greifbar zu erleben.
Jeder Tag begann mit gemeinsamem Lobpreis und einer spannenden Unterrichtseinheit. Ob Gürtel der Wahrheit, Panzer der Gerechtigkeit, Schuhe der Bereitschaft, Schild des Glaubens, Helm der Gewissheit des Heils oder Schwert des Geistes – die Inhalte wurden jeweils mit kreativen Challenges, persönlichen Geschichten und vielen praktischen Beispielen lebendig vermittelt. Natürlich durfte auch das Abenteuer nicht fehlen. Bereits am ersten Nachmittag sorgte ein abwechslungsreicher Mission Trail für Bewegung und Teamgeist. Ein weiteres Highlight war der Ausflug ins Laserfun Winterthur, wo mit vollem Einsatz um jeden Punkt gekämpft wurde. Nach einem wohlverdienten Hamburger blieb sogar noch Zeit, Winterthur in kleinen Gruppen zu erkunden.
Am Mittwoch wurde es besonders kreativ. Aus Militärblachen entstanden grosse Festungen, während andere Schilder, Schwerter und Helme gestalteten. Mit Pfeil und Bogen, viel Teamgeist und einer guten Portion Ehrgeiz wurde am Nachmittag dann während des Arrow-Tag Events, verteidigt, angegriffen und um die Flagge gekämpft – passend zum Thema des Schildes des Glaubens, das die feurigen Pfeile des Feindes abwehrt. Nach einem actionreichen Tag wurde es am Abend ruhiger. Passend zum Wochenthema schauten wir gemeinsam einen Film, der die Kraft des Gebets eindrücklich aufzeigte. Denn Paulus endet seine Beschreibung der Waffenrüstung indem er uns dazu auffordert, jederzeit und in allen Situationen zu beten.
Auch der Donnerstag hatte einiges zu bieten. Nach dem Unterricht über das Schwert des Geistes – Gottes Wort machten wir uns auf eine wunderschöne Wanderung entlang des Rheins. Unterwegs sorgte ein Sprung ins kühle Wasser für die nötige Erfrischung, bevor wir das eindrückliche Kloster Rheinau besichtigten und anschliessend mit dem Schiff zum imposanten Rheinfall fuhren. Der letzte Abend hätte eigentlich am Lagerfeuer stattfinden sollen. Aufgrund des Feuerverbots musste jedoch improvisiert werden. Kurzerhand wurde ein Smartphone mit einer knisternden Lagerfeueranimation mitten auf die Feuerstelle gelegt – und schon war das wohl modernste Lagerfeuer des Sommers geboren. Mit Gitarren und Cajón sangen wir gemeinsam Lobpreislieder, blickten dankbar auf die Woche zurück und liessen den Abend an verschiedenen Stationen ausklingen. Wer wollte, konnte das Abendmahl feiern, für sich beten lassen oder einfach in der Stille Zeit mit Gott verbringen. Eine kleine Gruppe wollte das digitale Lagerfeuer gar nicht mehr verlassen und sang noch lange gemeinsam weiter.
Am Freitag hiess es schliesslich Koffer packen, Zimmer räumen und Abschied nehmen. Bevor wir die Heimreise antraten, fassten wir das Wochenthema nochmals zusammen und genossen zum Abschluss noch einige Stunden in der Badeanstalt. Fünf Tage voller Gemeinschaft, Sport, Musik, Tiefgang, guter Gespräche und unvergesslicher Erlebnisse lagen hinter uns. Doch das Konf-Camp war weit mehr als ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. Unser Wunsch war es, den Jugendlichen zu zeigen, dass der christliche Glaube ganz praktisch mit ihrem Alltag zu tun hat und dass Gott sie auf ihrem Lebensweg begleitet und stärkt.
Ein herzliches Dankeschön an unser Leiterteam und unsere Jungleiter, die mit viel Herzblut, Kreativität und Energie diese Woche mitgestaltet haben.
Fünf intensive Tage, jede Menge Erlebnisse und viele starke Erinnerungen – ein ziemlich gelungener Start ins Konfjahr! Wir sind gespannt, was noch kommt.
Fortsetzung folgt …

