Publiziert von: Stephanie Cathomas
Bereitgestellt: 26.05.2026
Auf Reisen Glaubensgemeinschaft und Kirche neu erleben
Walter Schaub,
Wenn auf der einen Seite geklagt wird über einen schwachen Gottesdienstbesuch, so herrscht auf der anderen Seite eitel Freude! Über vierzig Senioren und Seniorinnen haben sich angemeldet für die Gemeinde-Ferienwoche der Kirchgemeinde Glarus Nord. Schon zum siebten Male packten einige ihre Koffer, während andere als Neulinge die Reise antraten. Kurz vor Abfahrt mussten drei Frauen aus gesundheitlichen Gründen ihr Köfferchen leider wieder leeren.
Durch den Arlberg, über den Reschenpass, durchs Vinschgau grüsste nach kurvenreicher Fahrt endlich der markante Kirchturm von St.Pauls – Eppan.
Im Hotel Weingarten fanden wir geräumige Zimmer und eine landschaftlich faszinierende Umgebung. Der Hotelname ist da Programm: Wein und Mineralwasser gratis zu jeder Mahlzeit und ein Garten, in dem auch Adam und Eva hätten daheim sein können; lauschiger geht’s nicht mehr!
Zuversichtlich gings am zweiten Tag in die Dolomiten; der Spaziergang durch St. Ulrich liess uns vermuten, dass Zwischensaison war: überall wurden Gräben aufgerissen, gewalzt, gehämmert, gebohrt. Nein, nicht überall: in den heimeligen Beizlis genossen wir die alten und neuen Bekanntschaften. Durchs Val Gardena schlängelte sich der komfortable Niederer-Car Meter um Meter hoch zum Sellajoch auf 2214 müM. Verlassene Skipisten und Regentropfen, frostige Temperaturen – offensichtlich schämten sich die Berggipfel, dass sie sich uns nicht in schönstem Lichte präsentieren konnten. Von der Marmolada bis zum Langkofel hüllten sie sich in weisse Wolkenschleier. Umso glücklicher machte uns dann das gemütliche Schwimmen im grosszügigen Hotel-Bad.
Der Mittwoch war, wie schon zu Schulzeiten, ein freier Tag. Wohin es die lieben Gäste zog, weiss ich nicht. Die eifrig benützte Gästekarte sagt aber, dass der öV in alle Himmelsrichtungen genutzt wurde: Montiggler-Seen, St. Michael, Kaltern, Bozen («Ötzimuseum»), Tramin – und die zahlreichen Burgen und Schlösser rundum wurden von einigen zu Fuss «erobert». Wer wollte, durfte in die unglaublich faszinierende Unterwelt der Conditorei «Peter Paul» eintauchen. Was der Senior-Chef hier in unendlich vielen Stunden und eigenhändig geschaffen hatte, ist kaum zu glauben: eine Nachbildung des Dorfes, eine Sammlung von ältesten und neusten Gegenständen, ein Weinkeller, eine Wohlfühloase – bis 3 Stockwerke unter Boden. - Erfüllt vom Erlebten wurde abends gespielt, geplaudert, im Garten flaniert oder mal rechtzeitig das Kopfkissen gewärmt.
Ein angenehm frischer, heller Tag begleitete unseren Car ins nahe Bozen. Während die einen sich der kompetenten Stadtführerin Petra anschlossen, schlenderten andere durch die faszinierende Altstadt mit den Laubengängen und dem bunten Blumen- und Gemüsemarkt. Pünktlich nach dem Mittagessen waren alle zurück am Walther-Platz, von wo wir den Stadtrummel verliessen, um beim Zvieri – Kaffee (oft mit wunderbarem Coupe) am Kalterersee die Gemüter Ruhe finden zu lassen. Strahlende Sonne und eine frische Brise liessen den See glitzern und tanzen.
Jeden Tag durften wir vor dem Frühstück der Seele Gutes angedeihen lassen. Pfr. Ruedi Hofer (Stellvertreter von Reiseleiter Walter Schaub) leitete eine kurze Andacht, umrahmt mit Liedern und Gitarrenspiel.
Das «Räuberli-Spiel» am Schlussabend brachte jedem ein kleines Geschenk; gefeilscht wurde vor allem um das Likörfläschli und die Toffifee…
Fast 300 km Fahrt lagen am Freitagmorgen vor unserem versierten Profi-Chauffeur Rolf Rhyner und seiner Gästeschar. Gelassen kurvte er hoch nach Müstair, wo uns eine sachkundige, freundliche Frau in der Klosterkirche in die Geheimnisse der Fresken einführte. Wunderbar der Service und das Essen gegenüber dann im Hotel Chavalatsch. Zum Gruppenfoto strahlte auch die Sonne, die uns treu über Ofen- und Flüelapass ins Glarnerland begleitete. – Ein riesengrosses DANKE gebührt der Hatt-Bucher-Stiftung in Zürich, die uns dieses Jahr wiederum mit einem namhaften Beitrag unterstützt hat. Dank dieser Stiftung konnten wir die Kosten pro Gast deutlich senken.- Kirche auf Reisen zu erleben – ein ganz neues, erfrischendes Gefühl und eine hilfreiche, wohltuende Medizin dazu.
Walter Schaub (Reiseleitung)
Durch den Arlberg, über den Reschenpass, durchs Vinschgau grüsste nach kurvenreicher Fahrt endlich der markante Kirchturm von St.Pauls – Eppan.
Im Hotel Weingarten fanden wir geräumige Zimmer und eine landschaftlich faszinierende Umgebung. Der Hotelname ist da Programm: Wein und Mineralwasser gratis zu jeder Mahlzeit und ein Garten, in dem auch Adam und Eva hätten daheim sein können; lauschiger geht’s nicht mehr!
Zuversichtlich gings am zweiten Tag in die Dolomiten; der Spaziergang durch St. Ulrich liess uns vermuten, dass Zwischensaison war: überall wurden Gräben aufgerissen, gewalzt, gehämmert, gebohrt. Nein, nicht überall: in den heimeligen Beizlis genossen wir die alten und neuen Bekanntschaften. Durchs Val Gardena schlängelte sich der komfortable Niederer-Car Meter um Meter hoch zum Sellajoch auf 2214 müM. Verlassene Skipisten und Regentropfen, frostige Temperaturen – offensichtlich schämten sich die Berggipfel, dass sie sich uns nicht in schönstem Lichte präsentieren konnten. Von der Marmolada bis zum Langkofel hüllten sie sich in weisse Wolkenschleier. Umso glücklicher machte uns dann das gemütliche Schwimmen im grosszügigen Hotel-Bad.
Der Mittwoch war, wie schon zu Schulzeiten, ein freier Tag. Wohin es die lieben Gäste zog, weiss ich nicht. Die eifrig benützte Gästekarte sagt aber, dass der öV in alle Himmelsrichtungen genutzt wurde: Montiggler-Seen, St. Michael, Kaltern, Bozen («Ötzimuseum»), Tramin – und die zahlreichen Burgen und Schlösser rundum wurden von einigen zu Fuss «erobert». Wer wollte, durfte in die unglaublich faszinierende Unterwelt der Conditorei «Peter Paul» eintauchen. Was der Senior-Chef hier in unendlich vielen Stunden und eigenhändig geschaffen hatte, ist kaum zu glauben: eine Nachbildung des Dorfes, eine Sammlung von ältesten und neusten Gegenständen, ein Weinkeller, eine Wohlfühloase – bis 3 Stockwerke unter Boden. - Erfüllt vom Erlebten wurde abends gespielt, geplaudert, im Garten flaniert oder mal rechtzeitig das Kopfkissen gewärmt.
Ein angenehm frischer, heller Tag begleitete unseren Car ins nahe Bozen. Während die einen sich der kompetenten Stadtführerin Petra anschlossen, schlenderten andere durch die faszinierende Altstadt mit den Laubengängen und dem bunten Blumen- und Gemüsemarkt. Pünktlich nach dem Mittagessen waren alle zurück am Walther-Platz, von wo wir den Stadtrummel verliessen, um beim Zvieri – Kaffee (oft mit wunderbarem Coupe) am Kalterersee die Gemüter Ruhe finden zu lassen. Strahlende Sonne und eine frische Brise liessen den See glitzern und tanzen.
Jeden Tag durften wir vor dem Frühstück der Seele Gutes angedeihen lassen. Pfr. Ruedi Hofer (Stellvertreter von Reiseleiter Walter Schaub) leitete eine kurze Andacht, umrahmt mit Liedern und Gitarrenspiel.
Das «Räuberli-Spiel» am Schlussabend brachte jedem ein kleines Geschenk; gefeilscht wurde vor allem um das Likörfläschli und die Toffifee…
Fast 300 km Fahrt lagen am Freitagmorgen vor unserem versierten Profi-Chauffeur Rolf Rhyner und seiner Gästeschar. Gelassen kurvte er hoch nach Müstair, wo uns eine sachkundige, freundliche Frau in der Klosterkirche in die Geheimnisse der Fresken einführte. Wunderbar der Service und das Essen gegenüber dann im Hotel Chavalatsch. Zum Gruppenfoto strahlte auch die Sonne, die uns treu über Ofen- und Flüelapass ins Glarnerland begleitete. – Ein riesengrosses DANKE gebührt der Hatt-Bucher-Stiftung in Zürich, die uns dieses Jahr wiederum mit einem namhaften Beitrag unterstützt hat. Dank dieser Stiftung konnten wir die Kosten pro Gast deutlich senken.- Kirche auf Reisen zu erleben – ein ganz neues, erfrischendes Gefühl und eine hilfreiche, wohltuende Medizin dazu.
Walter Schaub (Reiseleitung)

